Gehen,Walking, Nordic Walking: Nicht ohne meinen Schrittzähler

Mission 10.000 Schritte am Tag. Wenn der Schrittzähler am Ladekabel hängt

Gehen als Alternative zum Fitnessstudio

Warum kann ich nicht einfach mal einen schönen langen Spaziergang machen, eine Runde Gehen, Walken oder zu den Nordic Walking Stöcken greifen, statt im Fitnessstudio zu schwitzen? Weil es sich noch immer nicht nach effektiver Bewegung anhört und anfühlt, Gehen als angenehme wie taugliche Alternative zu sehen, fit und bewegt zu bleiben. Aber was ist, wenn ich mich einfach nicht motivieren kann, ins Fitnessstudio zu gehen? Dann ist es an der Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und die Lust am Gehen zu entdecken.” 

Mission Gehen, Walking, Nordic Walking

Wenn Sie vorhaben, ab heute gesünder zu leben und sich ab sofort besser fühlen wollen, sind Sie hier genau richtig. Hier am Blog finden Sie alles zum Thema Natur, Gehen, Walking, Nordic Walking. Dazu gibt es jede Menge Tipps und Tricks, um die Lust am Gehen zu entdecken und zu fördern, sowie Anregungen rund um das Thema Bewegung und Gesundheit und wie sie diese einfach und unkompliziert für sich umsetzen können.

Ziel ist es, Ihnen genau das notwendige Quantum Inspiration zu Füßen zu legen, damit Sie sich noch heute für einen gesünderen Lebensstil entscheiden und ab sofort mehr in die Bewegung gehen. Können und vor allem wollen.

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Leben verbessern und Ihre Gesundheit fördern können – alles ohne Stress und ohne teure Mitgliedschaften. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, und machen Sie sich auf den Weg zu einem gesünderen, glücklicheren Leben.

Von Risiken und Nebenwirkung des aktiven Gehens

Doch was passiert, wenn’s passiert? Wenn Sie den Sprung geschafft haben, die Walking Boots angelegt sind und Sie zum Power Walk ansetzen? Was, wenn ausgerechnet in dieser heiklen, da labilen Situation der Schrittzähler unbemerkt am Ladekabel hängt und vor sich hin lädt? Dann, wenn Sie ihn am dringensten bräuchten. Wäre doch ein Absprung von der hehren Absicht nicht undenkbar.

Ich muss gestehen, ich bin nicht ganz voreingenommen, wenn es ums Gehen geht. Habe ich mir doch seit Beginn meiner Walkingkarriere – und als eine solche sehe ich die bewegte Zeit seit ich aktiv und bewußt gehe – angewöhnt, nicht ohne meine Fitnessuhr, besser gesagt, ohne meinen Schrittzähler das Haus zu verlassen. Was nichts anderes bedeutet, als dass ich, den Umständen entsprechend, keinen Schritt mehr ungetrackt zu machen pflege. Fehlte mir doch dann das lebenswichtige Zählgerät, das mir zur Seite steht, mich antreibt und versichert, auf dem richtigen Weg zu sein. Meine tägliche Statistik, die ich, seit ich mich dem Gehen verschrieben habe, zum Frühstück inhaliere wie andere den Salbeitee. Mein Barometer für gute Laune, Fitness und Gesundheit.

Und doch passiert es immer wieder. Der Schrittzähler hängt am Netz oder die Fitnessuhr ziehrt zwar das Handgelenk, allein, der Akku ist leer und wir laufen jeden Schritt ins gefühlte Nichts. Ein übles Gefühl, das nur Schrittzähler wie wir es kennen.

Lesen Sie hier, wie sich das anfühlt.

Mit und ohne Schrittzähler: Gedanken unterwegs

“… ohne Schatten kein Licht und so, gibt es auch hier, im Fall der gewissenhaften, manchmal schon zwanghaften Zählung der täglichen Schritte einen gewichtigen Nachteil, der nicht vergessen werden sollte. Worauf an dieser Stelle hingewiesen werden muss.

Wer seine Schritte mit Hilfe einer Fitnessuhr sammelt, sollte besonders aufmerksam sein, wenn man sich einmal abseits der Schrittpiste bewegt. Wo so ein Schrittzähler, gleich welcher Art, im Alltag nicht weiter auffällt, ist er anderen Orts nicht immer angebracht. Doch hat man sich erst einmal eine solche Sportuhr am Handgelenk umgelegt, wird man sie nicht so schnell wieder los. Sei es, dass man sie vergessen hat oder einfach auf keinen einzigen Schritt mehr verzichten kann.

So kommt es immer wieder vor, dass die Tracker-Uhr nur sehr ungern abgenommen wird. De facto auch nur dann, wenn es sich um keinen Preis der Welt vermeiden lässt. Daher sieht man mittlerweile gar nicht selten prachtvolle und schillernde Roben, die in der Oper, im Theater oder im Konzert ausgeführt werden, und am Handgelenk seiner Trägerinnen den angeknüpften Schritt-Tracker. Versehentlich oder gezielt nicht gewechselt. Bietet doch die Pause meist vortrefflich Gelegenheit, ein wenig durch die Menge zu flanieren. Und nebenbei ein paar Schritte zu sammeln. Keineswegs dans le style, wie der Franzose zu sagen pflegt, nicht immer ganz passend, aber immer öfter zu erblicken. So sind wir eben, wir Hardcore-Schritte-Sammlerinnen.

Ohne Schrittzähler ist nämlich alles nichts. Tatsächlich gar nichts, für diejenigen, die den Reiz des Tracking für sich entdeckt haben und sich jeden gegangenen Schritt genüsslich auf der Zunge schmelzen lassen, als wäre dieser ein Stück belgische Schokolade, die den Augenblick der Kakaoschmelze zu einem ganz besonderen Moment macht. Erst die auf den letzten Schritt genaue Messung der Bewegung führt ins aktive Glück.

Wer vom Spiel um jeden Schritt besessen ist, kann den Alltag kaum alleine bewältigen. Müsste man doch so auf kostbarstes Material verzichten. Dennoch passiert es immer wieder, dass der Tracker an der Ladestation statt am Handgelenk klebt und verabsäumt, alles zu erfassen, was gerade in der Außenwelt gegangen wird. Und am Walker vorübergeht.

Stellen Sie sich nur einen perfekten Urlaubstag in einer Großstadt vor, die man erkunden will. Wie ließen sich Schritte lustvoller gehen als ganz nebenbei, im Großstadtdschungel. Kreuz und quer durch Parkanlagen, treppauf, treppab von einem Museum ins nächste, von einer Ausstellung zur anderen, einmal durch alle Shoppingmeilen und im Laufschritt wieder zurück, um sich abends im Theater die hochbejubelte Produktion eines Nachwuchsregisseurs anzusehen. Die Pause böte Gelegenheit, sich die Beine ein wenig zu vertreten und trotz einer überlangen Vorstellung noch ein paar Schritte extra zu erwirtschaften. Wer dann noch nicht zu müde ist, könnte den Abend tanzend ausklingen lassen. Alles wäre so perfekt. Wenn Sie nicht Ihren Schrittzähler zu Hause vergessen hätten.

Doch so endet die Party, noch bevor sie so richtig Fahrt aufgenommen hat. Eine Tragödie für jeden Walker, der Wert auf eine gepflegte Schrittsammlung legt. Ein irreversibler Akt der Nichtmessung, der sich nachhaltig auf die Schrittbilanz auswirkt. Nicht zuletzt der ausgelassenen Stimmung ein abruptes Ende bereitet wie ein Meteorit, der auf die Erde donnert. Alles in allem ein Desaster und unwiederbringliches Manko an Schritten, die, obschon gegangen, niemals Eingang in die Annalen finden werden…”

Auszug: “Über die Lust am Gehen

Buchcover Über die Lust am Gehen

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