Orchideen retten. Das Experiment. Letzter Akt!

Orchideenfieber

„Du kannst von allem wieder loskommen,
von Alkohol, Drogen, Frauen, Essen, Autos.
Aber wenn du einmal auf Orchideen abfährst,
dann bist du erledigt.
Von Orchideen kommst du nicht mehr weg…
Im Leben nicht.”

(Joe Kunisch, Gewerblicher Orchideenzüchter, Rochester, New York)3. Juli 2016

Was für ein Experiment!

Selbst wenn der Ausgang derzeit noch kaum auf ein gutes Ende hoffen lässt und jeder Orchideenzüchter von vorne herein abwinken würde, glaube ich, das Ergebnis in der Hand zu haben.

Wobei es sich dabei um das derzeit größte Problem handeln dürfte. Sind es doch die Hände, die ständig und mit ungebremster Abenteuerlust im Minutentakt Granulat und Moos umgraben, um maximal in den Topf hinein spähen zu können, um ja keine noch so geringe Veränderung zu verpassen.  Es könnte ja jederzeit eine wesentliche Entwicklung von statten gehen, eine bahnbrechende Neubewurzelung im Entstehen sein. Schließlich will man einem möglichen jungen und frischen Sprießen beiwohnen und beim neuerlichen Austrieb live dabei sein. Sofern die Entwicklung eine positive Richtung einschlagen sollte.

Heute weiß ich haargenau um die Bedeutung des gerne zitierten Spruches „dem Gras beim Wachsen zuschauen”. Zutiefst fasziniert. Zutiefst ergriffen.

Ungeachtet der Tatsache, dass die beiden Protagonistinnen des Experiments zur Rettung der Orchideen momentan unmöglich als Orchideen durchgehen, geschweige denn als solche bezeichnet werden könnten.

Jetzt bleibt nur noch, alles auf eine Karte zu setzen und alles zu riskieren.

Die letzten verbliebenen Register werden gezogen, das Experiment ist auf Schiene.
Von jetzt an gibt es kein Zurück mehr!

Volles Risiko

Im Moos geht’s los
Die bescheidene und dafür jedoch relativ frisch wirkende Orchideen Wurzel in Topf Nummer 1 wird wie auch ihre Kollegin zuvor, vom Granulat ins Moos übersiedelt. Was zu erwarten war. Das Moos wird ihr jetzt hoffentlich gut tun und erneut für frischen Flow in der Wurzel sorgen.

Vitamine
Kurz schien es, als wäre endlich Ruhe in den Töpfen eingekehrt. Die Zöglinge standen einträchtig nebeneinander im Moos, im wärmenden und wohligen Licht der untergehenden Abendsonne, als die Zeit für einen vorletzten Rettungsversuch gekommen war. Inspiriert durch die Sonne, die Orchideen mehr schätzen als gedacht, gab es ein kleines Extra, ein Wochenend-Spezial in Form eines Tropfen Vitamin D auf die Wurzel. Das Vitamin hilft Mensch und Tier, warum also nicht auch einen Versuch wagen, Pflanzen damit Gutes zu tun.

Pflanzenextrakt Shake
Zu guter Letzt wurde ihnen noch eine aufbauende und kräftigende Infusion verabreicht, bei der es sich um eine Mineralstofflösung zur Regeneration von Orchideen handelt. 

Das Pouvoir vollkommen ausgeschöpft, sind jetzt die beiden „Orchideen” an der Reihe und können zeigen, was noch in ihnen steckt!

M. Claude empfiehlt:

Wenn Sie einen Einblick in die faszinierende Welt der Orchideen bekommen wollen, verspricht Ihnen die Lektüre „Orchideenfieber” einen herrlich amüsanten und perfekten Einstieg in die Geheimnisse dieser Leidenschaft. Großer Lesegenuss!

„Ein wunderbares Buch! Ich habe die ganze Nacht hindurch gelesen, habe gelacht, entsetzt aufgeschrien und gekichert.”
(E. Annie Proulx)

Passen Sie gut auf sich auf, das Orchideenfieber greift um sich!

Mehr über das ganze Experiment können Sie hier nachlesen:
Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4

1 Kommentar zu „Orchideen retten. Das Experiment. Letzter Akt!“

  1. Habe Ihr Experiment mit viel Aufmerksamkeit verfolgt.
    Musste leider festsrellen, das der Ausgang der Sache fehlt.
    Was ist aus den 2 Propanten geworden?
    Konnten Sie sie retten”
    Habe bis jetzt leider keinen Erfolg bei Mimiorchideen im Punkt Ueberleben, erreicht. Sie landen leider immer im Bioeimer.
    Lg Cathrin Ebert

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