Winterfrischer Rosmarin

Rosmarin aus meinem Biogarten

Gastbeitrag
von Susanne Huber, Biogärtnerin und begeisterte Köchin, die mit ihren Hühnern, Schafen, Hund und Katz’ und last but not least mit ihren zwei entzückenden Enkelkindern ganzjährig im Garten anzutreffen ist.

Rosmarin bei Eis & Schnee
Selbst im verschneiten Februar gehe ich mit Schere und Körbchen bewaffnet in den Garten, um von meinem Rosmarinstrauch zu ernten.

Im Schutz der Hausmauer
Schon beim ersten Schnitt steigt mir der harzige, unverwechselbare Geruch dieses Gewürzstrauches, der an Nadelholz erinnert, in die Nase. Dieser Strauch steht am Rande eines Paradeiser Beetes, ganz nah an der Hausmauer. Wir haben ihn vor ein paar Jahren dort gepflanzt und er hat sich von Beginn an sehr gut entwickelt. Eigentlich ist dieser Strauch, der an sonnigen Felshängen im Mittelmeerraum zu Hause ist, bei uns nicht winterhart. Doch die Tatsache, dass bei uns die Winter nicht mehr so kalt sind, kommt dieser Pflanze sehr entgegen. Die nadelartigen Blätter enthalten ätherische Öle, Harz, Gerb- und Bitterstoffe. Rosmarin wirkt kreislaufanregend und kräftigend.

Heute steht Rosmarinhuhn am Menüplan
Dazu benötigt man ein küchenfertiges Brathuhn, Salz, Pfeffer, Rosenpaprika und Rosmarin.
Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Das Huhn waschen und trockentupfen. Die Nadeln von den Rosmarinzweigen abzupfen, waschen und fein hacken. Das Huhn mit den Gewürzen innen und außen einreiben, dann auf ein tiefes Backblech setzen und ca. 20 Minuten braten. Währenddessen fleißig mit Hühnersuppe oder Wasser begießen. Nach 20 Minuten die Backtemperatur auf 160 Grad zurückstellen, das Huhn nach 30 Minuten Bratzeit umdrehen und weitere 45 bis 50 Minuten braten.

Für Vegetarier
empfehle ich ein sehr einfaches Rezept:
Man bestreicht ein Backblech mit Olivenöl, dann schält man 2 ganze Erdäpfel pro Person. Auf das Backblech geben, mit gehacktem Rosmarin bestreuen und bei 200 Grad ca.30 bis 40 Minuten backen. Dazu reicht man ein Joghurt, gewürzt mit gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer.

Gutes Gelingen!

M. Claude empfiehlt:

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2 Kommentare zu „Winterfrischer Rosmarin“

  1. Klingt nach einem koestlichen Rezept. Ich werde mir bald ein bisschen Rosmarin im naechstgelegensten Garten abzwicken, und es nachkochen. Den Kater hat der Duft anscheinend auch schon angelockt.

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