Kompost: Schwarzes Gold, das aus dem Garten kommt

KOMPOST IM GARTEN

Glücklich, wer einen Komposthaufen in seinem Garten hat! Wir sammeln biologisch abbaubare Garten- und Küchenabfälle, führen alles unserem Kompost zu, vergessen die ganze Sache wieder bis zum nächsten Gang ins Unterholz und bekommen, wenn auch nicht über Nacht, so doch frei Haus tiefschwarze, frische und fruchtbare Erde von der Natur zurück. Die sofort wieder im Garten Verwendung findet. Und das alles aus eigener Produktion. Ein Traum!

Bedecken Sie nach jeder Ladung die oberste Schicht mit Laub, Schnittgut oder was gerade an geeignetem Material so herumliegt. Sieht gleich viel ordentlicher aus und macht aus einem Haufen vermoderter Kartoffelschalen, Eierschalen, Kaffeefilter, vertrockneter Schnittblumen ein ansehnliches, kompaktes Fleckchen für Ihre weiteren Aktivitäten als Goldschürfer in eigener Sache. Dazu Gemüse- und Obstreste, getrockneter Rasenschnitt oder alte Blumenerde beigement, rundet die Sache vortrefflich ab.

Nicht auf den Kompost kommen gekochte Speisereste, da diese Tiere anlocken könnten. Von Bananenschalen wird tunlichst abgeraten. Einerseits, um die Verbreitung von Pilzen und Sporen zu vermeiden, andererseits, da die Schalen der Banane ebenso wie von Orangen oder Zitronen zu langsam verrotten.

M. Claude empfiehlt:

Wenn sie Ihre Mistgabel gleich neben dem Kompost stehen lassen, können Sie bequem hin und wieder für ein bisschen für Zirkulation im Kompost sorgen.

Von wegen, es gibt keine Goldschürfer mehr!

4 Kommentare zu „Kompost: Schwarzes Gold, das aus dem Garten kommt“

  1. Liebe Susanne,
    vielen Dank fuer den tollen Tipp, dass auch Asche aus dem Kachelofen auf den Kompost aufgebracht werden kann. Die Ofenbesitzer werden sich freuen.
    LG Dani

  2. Lieber Nikolaus,
    ja, es gibt tatsaechlich die Moeglichkeit, einen Balkonkompost anzulegen. Allerdings wuerde ich eher davon abraten, da man doch den einen oder anderen Wurm dazu braucht, Gerueche entstehen und Fliegen und sonstige Insekten angelockt werden koennen.
    Eine Vielfalt an verschiedenen Kraeutern sowie ein paar schoene Pflanzen am Balkon ist hingegen in jedem Fall ein Genuss fuer alle Sinne.
    Beste Gruesse nach Rheinhessen!

  3. Eine Frage an M. Claude: Gibt es auch so etwas wie einen Balkonkompost? Oder macht das wenig Sinn? Vielen Dank und liebe Gruesse aus Rheinhessen!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top